Nachhaltigkeit hat viele Facetten

von Andreas

Verantwortung zu übernehmen ist ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur von Saubermacher. Sowohl im ökologischen, als auch im sozialen Bereich. Mit dem Engagement bei der niederösterreichischen VISP Verwertung und Upcycling GmbH wird beides verknüpft.

Der sozialökonomische Betrieb VISP aus Grafenwörth im niederösterreichischen Bezirk Tulln wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Abfallsverbandes Tulln gegründet. Mit zwei großen Zielen: Zum einen wollte man dem steigenden Sperrmüllaufkommen in Niederösterreich entgegenwirken, zum anderen der Langzeitarbeitslosigkeit den Kampf ansagen. Heute zerlegen vormals Arbeitslose mit vom AMS geförderten Arbeitsplätzen bereits rund die Hälfte der im gesamten Bundesland entsorgten Bildschirmgeräte – pro Jahr etwa 55.000 Stück. Die einzelnen Bestandteile werden anschließend dem weiteren Recycling zugeführt.

Eine Schlüsselrolle in diesem Prozess spielt Gazmend Gashi. Er kam selbst nach längerer Arbeitslosigkeit zum VISP und spezialisierte sich dort auf die Bildschirmzerlegung. Mittlerweile leitet er diesen Bereich als Schlüsselarbeitskraft. „Meine Transitzeit nutzte ich für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt und als die VISP mit dem Aufbau des Geschäftsfelds Bildschirmzerlegung begann, freute ich mich umso mehr, dass man mich und meine Leistung in guter Erinnerung behalten hat“, erzählt er.

Ein Glücksfall, wie Saubermacher-Vorstandsmitglied Ralf Mittermayr bei seinem Besuch in der VISP findet: „Herr Gashi kennt eben beide Seiten der Medaille und kann damit nicht nur fachliche, sondern vor allem auch emotionale Unterstützung bieten. Man spürt den Spirit und das Engagement für die Sache, aber auch für den Menschen“.

Seit 2006 ist Saubermacher bereits Teil der VISP, unterstützt den Betrieb mit umfassendem Know-how zur ökologisch sinnvollen Aufbereitung und zeigt damit, dass man soziale und ökologische Nachhaltigkeit sehr erfolgreich verknüpfen kann.

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