Wir wünschen grüne Weihnachten …

von Redaktion

„Alle Jahre wieder“ gibt es rund ums Weihnachtsfest und den Jahreswechsel Großeinkäufe, Berge von Geschenken, üppiges Essen, Partys und Feuerwerk. Gerade zum Fest der Liebe gibt es da natürlich gar nichts dagegen einzuwenden. Vielleicht würde uns allen aber ein bisschen „weniger“ etwas mehr bringen. Und dabei meinen wir nicht unbedingt den Sekt zum Jahreswechsel.

Wie wir für „weniger“ Geschenkspapier und Verpackungsmüll sorgen können, haben wir in unserem Blog schon vorgestellt:
- Nachhaltige Verpackung
- Weihnachten ohne Müll

Genauso wie Ideen für selbstgebastelte Geschenksanhänger und lebende oder gemietete Christbäume in unserem Facebook-Beitrag zu finden sind.

Aber vielleicht denkt (noch) nicht jeder ganz so nachhaltig. Und was mache ich als Beschenkter plötzlich mit dem Papier? Was, wenn die Dose mit Keksen einfach nicht mehr leer werden will? Und wie kann ich umweltbewusst ins neue Jahr starten?

 

Weihnachtliche Genüsse

Ob Aufschnittplatten, Stefaniebraten, Truthahn oder Bratwürstel mit Sauerkraut – jedes Festessen schmeckt noch einmal so gut, wenn die Zutaten nicht schon Wochen vorher über die halbe Welt transportiert werden.

So köstlich das Festessen auch ist, manchmal hat man es von der Menge her einfach zu gut gemeint, oder die Gäste haben schon vorher kräftig vom Keksteller genascht. Überzähliges Essen muss aber nicht gleich in den Müll wandern – Foodsharing bietet zum Beispiel die Möglichkeit, übrig gebliebene Lebensmittel online anzubieten und bei sich abholen zu lassen.

Oder man schwingt nochmal den Kochlöffel und zaubert mit einem der zahlreichen Restl-Rezepte noch ein weiteres Hauben-Dinner für sich und die Familie.
Das selbe Prinzip funktioniert natürlich auch für die Weihnachtskekse. Diese können z.B. auch luftdicht verpackt eingefroren und im nächsten Jahr wieder verwendet werden – das spart zusätzlich jede Menge Aufwand im nächsten Jahr und den Unterschied schmeckt man kaum.

Wer sie lieber gleich verwerten möchte kann sich auch an Cake Pops versuchen. Die neuen Trend-Bäckereien bedienen sich fertig gebackener Teige als Grundlage. Einfach die Kekse zerbröseln, je nach Rezept mit Säften oder Milchprodukten vermengen, Kugeln formen und glasieren.

 

O Tannenbaum

Wer keinen Platz für einen lebenden Christbaum hat oder in einer Region ohne Baum-Vermieter lebt, hat nach den Feiertagen meist das Problem der Entsorgung. Viele Gemeinden bieten ihren Bürgern den Service einer Christbaumabholung. Den geleerten Baum einfach zur Sammelstelle ums Eck bringen, die Bäume werden dann zu einem bestimmten Termin abgeholt.

Wichtig für die Weiterverarbeitung ist hier vor allem, dass die Bäume wirklich „entschmückt“ sind, das heißt kein Lametta, keine Kugeln, keine S-Hakerl, etc. mehr auf den Zweigen hängen. Die Bäume können dann z.B. gehäckselt und als Fallschutz auf Spielplätzen verwendet werden.
Weihnachtsbaum

… und ein grünes neues Jahr!

Nichts läutet das neue Jahr eindrucksvoller ein, als ein riesiges Feuerwerk in der Nacht, wenn mehrere Goldregen ineinander übergreifen und den Himmel in ein glitzerndes Farbenmeer verwandeln. Bei welchem Kind – und ganz sicher auch Erwachsenen – leuchten da nicht die Augen?

Aber Hand aufs Herz: das eigene Feuerwerk im Garten sieht nicht annähernd so spektakulär aus. Ein paar Farbkleckse, Rauch, Funken und dann vielleicht noch ein Blindgänger dazu.

Eine Fackelwanderung mit den Liebsten ist da eine gute Alternative. Und wenn es unbedingt ein Feuerwerk sein soll, dann reden Sie sich doch mit den Nachbarn und Freunden zusammen. Kaufen sie gemeinsam hochwertige Feuerwerkskörper, bestaunen sie gemeinsam bei einem Gläschen Sekt die Wunderwerke am Himmel und sparen Sie gleichzeitig Geld und tun etwas Gutes für die Umwelt.

Dieses Jahr ist es schon zu spät? Dann machen Sie doch einen Vorsatz fürs nächste Jahr daraus!

Wir wünschen Ihnen ein frohes Fest, eine schöne Zeit mit Ihren Liebsten und ein erfolgreiches neues Jahr 2016!

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